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Wenn sich Pflanzen wehren

Kaum ein Lebewesen ist so hilflos wie Pflanzen. Fakt oder Fiktion? Die Antwort dürfte erstaunen. Denn Tatsache ist, dass Pflanzen sehr wohl die Fähigkeit besitzen, sich selbst zu verteidigen. Allerdings variiert die Art und Weise von Pflanze zu Pflanze. Während einige sich durchaus selber verteidigen, nutzen andere kommunikative Mittel, um Verstärkung zu rufen, die ihnen dann zu Hilfe eilt. Hier nun einige Beispiele.

Am bekanntesten dürfte wohl die Brennnessel sein. Ihre Verteidigung beruht auf den feinen Brennhärchen auf den Blättern der Brennnessel. Deren oberste Spitzen brechen nämlich bereits bei der kleinsten Berührung ab und bohren sich in die Haut. Gleichzeitig fließt Nesselsaft in die entstandenen kleinen Wunden. Zu ähnlichen Mitteln greifen Pflanzen wie Spinat und Sauerampfer. Diese nutzen Kristalle, die ihren Fressfeinden schmerzhaft in den Gaumen schießen, wenn Tiere sich an diesen Pflanzen gütlich tun.

Tomatenpflanzen dagegen verfügen über Drüsenhaare, die sich auf der Oberseite der Pflanzenblätter befinden. Diese Drüsenhaare sind ein sicheres Todesurteil für Blattläuse, sondern sie doch ein klebriges Sekret ab (das übrigens den typischen Geruch der Tomatenpflanzen ausmacht), in dem sich die Blattlaus verfängt und nicht wieder loskommt. Anstelle sich vollfressen zu können, verhungert sie.

Andere Pflanzen dagegen nutzen ihre Fähigkeit, ihre Farbe zu verändern. So bspw. der Rosenkohl. Legt nämlich ein Schmetterling seine Eier auf seinen Blättern ab, werden Farbe und Muster so verändert, dass bestimmte Wespenarten nun ebenfalls ihre Eier auf den Blättern ablegen. Die früher schlüpfenden Wespenlarven ihrerseits nun, ernähren sich von den zuvor abgelegten Schmetterlingseiern.

Aber auch das Absetzen eines Notsignals gehört zur Verteidigungstaktik einiger Pflanzen. So bedient sich die Kartoffelpflanze der Aussendung von Signalen, die Raubwanzen auf den Plan rufen, wenn Kartoffelkäferlarven die Pflanze befallen. Ähnlich einer Leuchtrakete weisen die Signale Raubwanzen den Weg zu der befallenen Pflanze und der Hauptfeind der Kartoffelpflanze wird vernichtet.

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Zum Abschluss bleibt nur noch eines zu bemerken. Pflanzen sind alles andere als hilflos und können sich sehr wohl zur Wehr setzen. Aber sie sind auch in der Lage, Zweckgemeinschaften einzugehen, frei nach dem Motto: “Eine Hand wäscht die andere.“ Das jedoch ist ein anderes Thema, über das es sich allerdings allemal lohnt, nachzudenken.


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